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Wie Bensheim entstanden ist


Um das Jahr 500 lebte König Chlodwig. Er herrschte über das Land der Franken. Er zog mit seinen Kriegern aus und eroberte Land. Das eroberte Land verteilte er unter seinen Edelleuten, das waren die Anführer seiner Soldaten. Auch Bensheim und seine Umgebung fiel in seine Hände.
Einer dieser fränkischen Ritter hieß Basinus. Mit seinem Gefolge ritt er vom Rhein her zur Bergstraße. Er war auf der Suche nach einem geeigneten Wohnsitz. Das Land, auf dem er gerade ritt, war feucht und sumpfig. Am Gebirgsrand fand er endlich eine Stelle, wo ein kleines Bächlein aus einem engen Tal in die Ebene einbog. Hier ließ er sich nieder. Es war, wo heute die St. Georgs-Kirche steht. Das Bächlein war unsere Lauter. Nun begann ein eifriges Werken und Schaffen. Es dauerte viele Wochen, bis ein stattliches Fachwerkhaus mit Scheune und Ställen errichtet war. Aber als der Winter einbrach war es geschafft. Im Laufe der nächsten Jahre siedelten sich Verwandte des Ritters Basinus auf dem Hügel an, und bald war am Ufer der Lauter ein kleines Dorf entstanden.
Nach seinem Gründer nannten es die Leute Basinusheim. Später hieß es dann Basinusheim, dann Besensheim und endliche wurde daraus Bensheim.
So heisst unsere Stadt noch heute.